Honig und Gesundheit

Honig ist ein gesundes Nahrungsmittel. Darüber hinaus wird es seit dem Altertum als Heilmittel geschätzt. Leider mangelt es bisher an wissenschaftlichen Untersuchungen, die dies belegen. Bisher gibt es nur einen medizinischen Bereich, in dem ausreichend Daten vorliegen, um Honig als Wirkstoff in der Behandlung einzusetzen: die Wundbehandlung.

Wundbehandlung

Honig wirkt, konzentriert und oberflächlich eingesetzt, antibakteriell gegen eine Vielzahl von Keimen. Die Wirkstoffe im Honig hemmen auch Bakterien, die eine Resistenz gegen Antibiotika entwickelt haben. Nicht abheilende und infizierte Wunden können erfolgreich mit einer Auflage aus Honig behandelt werden. Honig bewirkt außerdem eine Wundreinigung. Mit Honig heilende Wunden bilden weniger Narbengewebe aus.

Als besonders wirksam hat sich in der Behandlung von Wunden der Manuka-Honig erwiesen. Der Manuka-Strauch (Leptospermum, Teebaum) wächst in Neuseeland. Er wird bereits pharmazeutisch als Wundgel unter der eingetragenen Marke „Medihoney" vertrieben.

Zwei Menschen-Gruppen müssen beim Verzehr von Honig vorsichtig: Menschen mit Erkrankungen des Zuckerstoffwechsels und Säuglinge.

Aber allen guten Seiten des Honigs zum Trotz: Gegen Karies hilft nur Zähneputzen - 2 x täglich.

 

 

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